Melanie Barkhurst

Für was ich brenne: eine menschenfreundlichere und nachhaltigere Gesellschaft

Im Bachelor habe ich Soziologie studiert und das war Wahnsinn. Ich hatte sowas von Lust darauf herauszufinden, wie unsere Gesellschaft tickt, wie unser Zusammenleben funktioniert, welchen Regeln es folgt. Daraus kristallisierte sich dann mein aktuelles Herzthema heraus: Wie kann ich dazu beitragen, unsere Gesellschaft zu einem lebensbejahenden, menschenfreundlichen und nachhaltigen Ort zu machen? Seit 2012 bin ich im Online-Bereich tätig in Contentmanagement, Suchmaschinenoptimierung und Onlineredaktion. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich damit, wie wir auch in diesem Umfeld bewusster und nachhaltiger handeln können. Da geht was! 😉

Permakultur

Seit 2015 betätige ich mich beim Permakultur Institut e.V. als freie Mitarbeiterin. Kernstück sind hier Bildungsangebote und Informationen eben zum Thema Permakultur. Im Öffentlichkeitsteam beschäftige ich mich mit Themen, die mein Herz höher schlagen lassen. Was ist Permakultur und wie unterschiedlich kann sie gelebt werden? Wie können wir mit Permakultur den krassen Auswirkungen der Klimakrise begegnen? Mit ganz wunderbaren Menschen arbeiten wir hier mit viel Eigenverantwortung in Soziokratie light.

Postwachstum

Inzwischen lebe ich zwar nicht mehr in Italien, dennoch tauschen meine lieben Bekannten vom Movimento per la Decrescita felice in Padua und ich uns weiterhin aus. In diesem Verein unterstützten wir uns gegenseitig in kleinen Schritten unseren Lebensstil bewusster und nachhaltiger zu gestalten. Was kommt nach dem Wirtschaftswachstum? Wie können wir unsere Zukunft aktiv mitgestalten? Wir retteten Lebensmittel, organisierten und trafen uns zu Selbermach-Workshops, Themenabenden z. B. zu nachhaltigerem Marketing und Fahrradtouren zu solidarischen Landwirtschaften.

Wie bringe ich, Melanie, mich konkret ein für unseren Planeten und unser Zusammenleben?

Mit euch gemeinsam möchte ich die Welt ein kleines bisschen besser machen. Bummer: egal wie sehr wir uns auf individueller Ebene anstrengen, wir kriegen es jetzt nicht von 0 auf 100 (oder von 20 auf 100) hin, tatsächlich nachhaltig und fair zu leben. Wozu wir beitragen können ist, dass das was in unserer Gesellschaft schief läuft, weniger wird. Und das, was sich bewusster, nachhaltiger und fairer anfühlt, mehr. Da wo wir gerade sind und mit dem Material, das wir gerade haben.

 

Solarstrom und Strom sparen:

  • Diese Webseite hoste ich bei Biohost, einem mit regionalem Solarstrom betriebenem Hosting.
  • Ich beteilige mich mit Anteilen am örtlichen Bürgersolar.
  • Nach dem Gebrauch fahre ich meinen Laptop herunter und stecke ihn aus. Der Drucker wird nur eingesteckt und angeschalten, wenn er zum Einsatz kommt. Mein Handy schalte ich Abends auf Flugmodus.
  • Alle Glühbirnen habe ich durch LEDs ersetzt.
  • Verbesserungspotential: Ich möchte gern auf Ökostrom umsteigen.

Ressourcen sparen:

  • Bei Arbeitsgeräten ist es mir wichtig, dass für mich möglichst wenige Ressourcen verbraucht werden, in der Produktion beteiligte Menschen gut behandelt werden und durch kurze Wege weniger CO₂ freigesetzt wird. Deshalb nutze ich wo möglich Arbeitsgeräte gemeinsam mit anderen (z. B. Drucker), gebrauchte (z. B. Laptop) und fair produzierte Gegenstände, die ich selbst reparieren kann (z. B. Handy). Privat habe ich ebenfalls eine Second-Hand-Waschmaschine.
  • Für den Versand benutze ich vorzugsweise gebrauchte Umschläge und Versandtaschen.

Weniger CO₂ ausstoßen:

  • Beruflich reise ich selten und fahre in der Regel mit dem Zug und den öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Ich arbeite remote aus dem Homeoffice und erledige vor Ort einen Großteil zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Lokal einkaufen und selbermachen:

  • Mir ist es wichtig lokale Gärtnereien, Bäuerinnen und Lebensmittelproduzenten zu unterstützen. Damit weniger weggeschmissen wird esse ich auch gern Gemüse zweiter Wahl.
  • Wir machen selbst: Brot, Kuchen, Frischkäse, Mozzarella, Mayonnaise, Kefir, Seife, Waschmittel. Außerdem sammeln und verarbeiten wir Brennesseln, Wildkräuter, Beeren und Nüsse.
  • Ich verschenke gern Selbstgemachtes (beispielsweise Schlehenlikör), Gesammeltes, einen Ausflug oder einen Second-Hand-Gegenstand, z. B. unbenutzte Kindertatoos aus den 90ern ;).

Gesellschaftlicher Impact:

  • Sowohl mit meinem Geschäftskonto als auch mit meinem Privatkonto bin ich bei der GLS-Bank Kundin, die sich für nachhaltige, soziale und alternative Wirtschaft, Bildung, Wohnen, Energie, und Ernährung einsetzt.
  • Mein Kind besucht eine Waldgruppe.
  • Zum Geburtstag habe ich einen Baum bei Treedom bekommen.
  • Verbesserungspotential: Ich habe vor mittelfristig zur Krankenkasse AOK Green zu wechseln.

Wie trage ich mit Content Mel zu einer ein kleines bisschen besseren Welt bei:

  • Mit transparenten Texten und einem professionellen Contentmanagement bringe ich eure sowieso schon tollen Sachen zum Leuchten.
  • Ich möchte Menschen, die etwas ändern möchten, sichtbar machen, das das wirklich geht!
  • Gendergerechte Sprache verbreiten und so mithelfen die Genderschranken immer weiter aufzureißen. Damit immer mehr Menschen ihre Identität freier leben können und wir alle unsere Entscheidungen ein Stückchen freier treffen können.
  • Entscheidungen Teil 2: Interessierte dabei begleiten ihre Webseiten nachhaltig zu gestalten. Denn bewusste Entscheidungen können wir in fast allen Lebensbereichen treffen und dabei Verantwortung übernehmen für das, was wir tun. Auch im Internet!

Brennt ihr auch für nachhaltige Themen?